Mehr Informationen zu Spenden und unseren Tätigkeiten haben wir hier zusammengestellt.
Unser Ziel ist die schnelle und direkte Unterstützung der vom Krieg betroffenen Menschen vor Ort, um ihr Überleben zu sichern. Unser Ansatz ist einfach, effizient und effektiv. Human Front Aid wird von Bänz Margot geleitet. Er steht den Menschen aus persönlicher Verbundenheit und Engagement seit Kriegsbeginn bei und entscheidet kurzfristig, wo die Hilfe am dringendsten benötigt wird. Wir generieren keinen Profit aus den Spenden.
Für eine persönliche Auskunft steht Bänz Margot per Email oder Telefon zur Verfügung.
Binnenvertriebene sind Personen, die aufgrund von Konflikten, Naturkatastrophen oder anderen Notlagen gezwungen werden, ihr Zuhause zu verlassen, aber innerhalb der Grenzen ihres eigenen Landes bleiben.
Sie suchen in weniger gefährdeten Regionen ihres Heimatlandes Schutz und sind oft mit speziellen Herausforderungen konfrontiert, da sie keinen internationalen Flüchtlingsstatus besitzen und zu wenig oder keine staatliche Hilfe erhalten.
Am frühen Morgen des 24. Februar 2022 wurde der Berner Bänz Margot in Odessa von Explosionen geweckt. Die russische Invasion der Ukraine hatte begonnen. Entgegen seiner Angst entschied sich Bänz, in der Region zu bleiben und den vom Krieg betroffenen Menschen zu helfen. Er beteiligte sich bei Evakuierungen und Lebensmitteltransporten in abgeschnittene Dörfer. In kurzer Zeit entstand ein schlagkräftiges Netzwerk, das an verschiedenen Fronten Direkthilfe leistet.
Für eine persönliche Auskunft steht Bänz Margot per Email oder Telefon zur Verfügung.
Wir verfügen über keine Transportlogistik und nehmen darum keine Sachspenden an. Nur Geldspenden ermöglichen es uns, den Menschen vor Ort rasch und flexibel zu helfen.
Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, mehr Menschen zu erreichen und zu einer Spende zu motivieren, setze dich bitte per E-Mail mit uns in Verbindung. Verwende dazu den Betreff „Ich will helfen“.
Human Front Aid ist eine junge Organisation welche aus der Leidenschaft und Eigeninitiative von Bänz Margot entstand, der den Kriegsausbruch am 24.02.2022 direkt miterlebte. Wir sind eine unabhängige Organisation ohne bürokratischen Hintergrund. Seit Kriegsbeginn konnte Human Front Aid Tausende Menschen unmittelbar unterstützen.
Für eine persönliche Auskunft steht Bänz Margot per Email oder Telefon zur Verfügung.
Neben der individuellen Emergency Cash Help betreibt Human Front Aid mehrere zusätzliche Projekte:
Human Front Aid arbeitet kosteneffizient. Der Verwaltungskostenanteil betrug im Jahr 2024 nur etwa 4% der erhaltenen und eingesetzten Spenden.
Das bedeutet dass über 96% Ihrer Spende direkt den Menschen in Not zugutekommt. Durch schlanke Strukturen und das eingespielte Helfer*innennetzwerk vor Ort können wir Spenden 1:1 an die Bedürftigsten weitergeben.
Ja. Human Front Aid ist seit Kriegsbeginn im Kanton Bern als steuerbefreite Institution anerkannt.
Die Organisation ist im offiziellen Verzeichnis der Steuerverwaltung des Kantons Bern steuerbefreit geführt. Dies bedeutet dass Ihre Spenden steuerlich absetzbar sind. Auf Anfrage stellen wir Ihnen gerne eine Spendenbescheinigung für Ihre Steuererklärung aus.
Human Front Aid leistet direkte finanzielle Nothilfe an Menschen in prekärer Lage. Lokale Hilfswerke und Sozialarbeiter wählen nach gründlichen Überprüfungen die Familien aus die die Hilfe am dringendsten benötigen.
Diese werden zu einer Verteilungsaktion eingeladen wo nach Prüfung der Dokumente die Geldhilfe bar übergeben wird. Die Beträge liegen normalerweise zwischen CHF 20 und 200 pro Familie. Jede Übergabe wird dokumentiert und der Gelderhalt unterschrieben.
Human Front Aid konzentriert sich auf die südukrainische Hafenstadt Odessa und Umgebung weitet aber den Wirkungskreis laufend aus.
Dank mobiler Teams sind wir mittlerweile in mehreren Oblasts (Regionen) aktiv: Odesa - Mykolajiw - Cherson - Saporischschja - Kirowograd und Dnipropetrowsk.
Wir arbeiten eng mit lokalen Sozialarbeitern zusammen die die dortigen Realitäten und Hilfsbedürfnisse kennen.
Human Front Aid wurde am 28. März 2022 offiziell als Verein in der Schweiz registriert nur wenige Wochen nach Beginn der russischen Invasion.
Die Initiative entstand unmittelbar nach Kriegsausbruch als Bänz Margot am 24. Februar 2022 in Odessa von den ersten Explosionen geweckt wurde. Gemeinsam mit Freunden aus der Schweiz begann er sofort mit Evakuierungen und Hilfstransporten. Seit Tag 1 des Krieges sind wir vor Ort im Einsatz.
Human Front Aid arbeitet eng mit lokalen Partnern und Freiwilligenorganisationen zusammen.
Ein zentraler Partner ist das Volunteer Center Plich o Plich (ukrainisch für Schulter an Schulter) in Odessa. Dort koordiniert Oleg Mykhaylyk als lokaler Schlüsselpartner die Registrierung der Flüchtlinge und die Validierung ihrer Bedürftigkeit. Zusätzlich arbeiten wir mit lokalen Sozialarbeitern in verschiedenen Regionen und Ärzten in Spitälern zusammen.
Cash for Food ist ein 2024 gestartetes Projekt von Human Front Aid für die längerfristige Unterstützung besonders bedürftiger Kriegsbetroffener.
Im Gegensatz zur einmaligen Emergency Cash Help erhalten Familien beim Cash for Food Projekt regelmässige finanzielle Unterstützung von 1000 Hrywnja (ca. CHF 22) für die Beschaffung von Grundprodukten wie Nahrungsmittel oder Medikamente.
Seit Kriegsbeginn konnte Human Front Aid beeindruckende Hilfe leisten:
Tausende kriegsbetroffene Familien & Menschen evakuiert und unterstützt - geschätzt 30000 bis 50000 Menschen. Hunderte Tonnen Nahrungsmittel und Hygieneprodukte verteilt. Knapp 60% der geholfenen Familien waren Binnenflüchtlinge.
Die direkte Geldhilfe hat mehrere entscheidende Vorteile:
Die Menschen können selbst entscheiden was sie am dringendsten benötigen und das Geld fliesst ohne Umwege in die lokale Wirtschaft die dadurch gestärkt wird.
Die aufwendige Logistik entfällt und die Hilfe kommt innert kürzester Zeit an. Materielle Hilfe erreicht oft nicht die Bedürftigsten. Direkte Geldhilfe minimiert dieses Risiko. Diese Strategie wurde auf Empfehlung von Hugo Fasel (ehemaliger Direktor von Caritas Schweiz) umgesetzt.
Nein. Human Front Aid erhält bis heute keine Unterstützung vom Schweizer Staat oder der Glückskette. Wir sind vollständig auf private Spenden und Stiftungen angewiesen.
Im Juni 2023 hat die Stadt Bern einmalig 25000 Franken Soforthilfe für die Opfer des Khachowka-Dammbruchs gespendet. Die Spenden sind unser treibender Faktor. Hätten wir mehr Mittel könnten wir deutlich mehr Menschen helfen.
Die Auswahl erfolgt sehr sorgfältig: Lokale Hilfswerke und erfahrene Sozialarbeiter führen gründliche Überprüfungen durch.
Kriterien sind:
Bei der Verteilung prüft Human Front Aid die Dokumente und hört die persönliche Situation an. Jede Geldübergabe wird dokumentiert und fotografiert. Unser Fokus liegt auf denjenigen die es am härtesten getroffen hat.